Design-Tokens
Design-Tokens sind die benannten Bausteine eines Erscheinungsbilds: Farbrollen wie Hintergrund oder Markenfarbe und Schriftrollen wie Überschrift und Fließtext. Sie machen ein Design für Maschinen lesbar.
Design-Tokens sind die benannten Bausteine eines Erscheinungsbilds. Statt eines Farbwerts, der irgendwo im Stylesheet steht, wird festgehalten, welche Rolle dieser Wert spielt: Hintergrund, Vordergrund, Markenfarbe, Überschriftenschrift.
Der Unterschied ist entscheidend für Maschinen. Ein Mensch sieht auf einer Website sofort, welches Grün die Marke trägt. Ein Programm sieht nur eine Liste von Werten ohne Bedeutung — es sei denn, die Rollen sind ausdrücklich benannt.
Für die Veröffentlichung gibt es ein Format: den Entwurf der Design Tokens Community Group (DTCG). Darin ist eine Farbe kein Hex-String, sondern ein Objekt mit Farbraum und Komponenten. Eine solche Datei kann ein Agent lesen, ohne das Stylesheet zu interpretieren.
Wichtig zur Einordnung: Kein Suchdienst bewertet solche Dateien heute. Ihr Nutzen liegt darin, dass ein System, das einen Betrieb darstellen soll, eine belastbare Quelle für Farbe und Schrift hat — statt zu raten.
Wie das in der Praxis aussieht — und was eine Sonde über 18 Designsystem-Domains ergab — steht in Warum eine KI deine Marke nicht darstellen kann.
Verwandte Begriffe
Häufig gestellte Fragen.
Was sind Design-Tokens?
Design-Tokens sind die benannten Bausteine eines Erscheinungsbilds: Farbrollen wie Hintergrund, Vordergrund oder Markenfarbe, dazu Schriftrollen wie Überschrift und Fließtext. Statt eines Farbwerts irgendwo im Stylesheet steht dort, welche ROLLE dieser Wert spielt — und genau das kann eine Maschine lesen.
Bringt eine Datei mit Design-Tokens heute ein besseres Ranking?
Nein. Keine Suchmaschine bewertet sie, und wir kennen keinen Dienst, der sie heute abruft. Der Nutzen ist eine Wette auf die nächste Stufe: Sobald Assistenten Betriebe nicht nur nennen, sondern darstellen, brauchen sie eine Quelle für Farbe und Schrift. Wer dann eine hat, wird richtig dargestellt statt geraten.
Woran erkenne ich, ob meine Marke maschinenlesbar ist?
Öffne dein Stylesheet und frage dich, ob ein Fremder daraus ablesen könnte, welche Farbe deine Markenfarbe ist — nicht welcher Wert wo steht, sondern welche Rolle er hat. Heißt deine Markenfarbe im Code nur --farbe-3 oder liegt sie unbenannt neben zwei gleich aussehenden Grautönen, dann kann eine Maschine sie nicht finden.